DIY: Ostereier färben mit Naturfarben

Dieses Jahr habe ich meine Ostereier nur mit natürlichen Farben gefärbt und ganz auf Chemie verzichtet. Da in herkömmlicher chemischer Eierfarbe sogenannte Azofarbstoffe verwendet werden und diese im Verdacht stehen krebserregend und allergieauslösend zu sein, sind Naturfarben ein gute Alternative.

Verwendet habe ich nur Gemüse, Obst und Tee. Herausgekommen sind sehr ungewöhnliche Farbtöne und es war bei jedem Ei eine Überraschung wie die Farbe aussehen wird. Für Kontrollfreaks sind solche Farben daher eher weniger geeignet. 🙂

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Anleitung

Für jeden Farbton müsst ihr zuerst einen Sud herstellen. Hier mal eine kleine Liste der möglichen Farben und Zutaten:

(Die Mengenangaben beziehen sich auf ¼ Liter Wasser)

Rot

Rote Rüben: ca. 100 g Rüben klein schneiden und 30-40 Minuten kochen, filtern und erkalten lassen.

Blau/Violett

Malventee (Hibiskus): 2 Teebeuteln oder 10 g losen Tee 20 Minuten ziehen lassen, kann heiß oder kalt verwendet werden.

Heidelbeeren: Die Tiefkühl Heidelbeeren sind dunkler als frische, ca. 40 g, 30 Minuten kochen, filtern und erkalten lassen.

Gelb/hellgrün

Kurkuma: 2 EL ca. 20 Minuten ziehen und dann erkalten lassen.

Matetee (heiß): 2 Teebeutel oder 10 g losen Tee 5 Minuten ziehen lassen und  den noch heißen Sud verwenden.

Braun

Schwarzer Tee: 2 Teebeutel oder 10 g losen Tee 20 Minuten ziehen lassen.

Zwiebelschale: ca. 30 g Schalen  30 Minuten kochen, filtern, und erkalten lassen.

Grün

Brennesselblätter: ca. 50 g Blätter klein schneiden und 30 Minuten kochen, filtern, und erkalten lassen.

Spinat: ca. 50 g davon klein schneiden und 30 Minuten kochen, filtern und erkalten lassen.

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Ich habe Rote Rüben, Heidelbeeren, Mate Tee, Kurkuma und Hibiskus Tee verwendet. Mein Experiment mit Bärlauch Sud hat leider gar nicht funktioniert. Das nächste Mal probiere ich es mit Spinat aus.

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Die nächsten Schritte:

Die Eier (möglichst helle) gut mit Essigwasser waschen.

Danach 10 Minuten kochen und heiß in den jeweiligen Sud legen.

Jetzt heißt es regelmäßig Farbe kontrollieren. Einige Farben greifen schon nach ein paar Minuten und andere brauchen 2-3 Stunden. Je nach Dauer variiert der Farbton natürlich und so kann man aus einem Sud verschiedenfärbige Eier herstellen.

Wenn die gewünschte Farbe erreicht ist, das Ei auf einem Stück Küchenrolle trocknen lassen und anschließen mit Öl einreiben.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Färben und frohe Ostern. 🙂

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Rezept: Veganer Striezel

Morgen ist Ostersonntag, und da darf ein flaumiger Osterstriezel natürlich nicht fehlen. Obwohl ich zurzeit nicht vegan lebe, habe ich mich für die tierproduktfreie Variante entschieden.

Ich finde gerade bei Mehlspeisen (wie z.B. Kuchen, Brioche usw.) schmeckt man überhaupt nicht ob Butter, Öl oder Margarine drinnen ist. Auch das Ei kann man sehr gut ersetzen und geht mir persönlich nicht ab. Für die gelbe Farbe habe ich einfach einen Teelöffel Kurkuma dazu gemischt, den schmeckt man nicht und es sieht super schön aus.

Aber jetzt zum Rezept!

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Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 100 g Biorohrzucker
  • 1 Würfel Germ
  • 250 ml Sojamilch
  • 40 ml Rapsöl
  • Prise Salz, MS Vanillepulver (Sonnentor), TL Kurkuma
  • 50 g Rosinen
  • Mandelblättchen

 

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Zubereitung

Mehl, Zucker (ca. die Hälfte), Salz und Vanillepulver in eine große Schüssel geben, eine Mulde formen und darin die andere Hälfte Zucker, Germ und lauwarme Sojamilch vermischen. Kurz stehen lassen und dann alles miteinander verrühren.

20 Minuten (mit einem Tuch zugedeckt) im Backrohr bei 50 Grad gehen lassen. Danach das Öl und die Rosinen dazugeben, gut durchmischen und nochmal 30 Minuten im Rohr rasten lassen.

Den aufgegangen Teig gut durchkneten, und ihn nach Wunsch formen. Ich habe ihn in drei Stücke geteilt und zu einem Zopf geflochten. Am besten verwendet ihr Mehl für die Arbeitsplatte damit der Teig nicht anpickt. Den fertig geformten Striezel mit etwas Öl einpinseln und die Mandelblättchen darauf verteilen.

Natürlich könnt ihr die Rosinen auch weglassen oder über Nacht in Rum einlegen. Hicks!

Bei 180 Grad mit Ober- und Unterhitze ca. 40 Minuten backen. Ab und zu die Bräunung kontrollieren und kurz vor Ende der Zeit nochmal vorsichtig mit etwas Öl einpinseln.

Und schon ist der Striezel fertig  🙂 – guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!

 

 

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Rezept: Veganes Mandel-Hanf-Bärlauch-Pesto

Wie schon im Post vom Wochenende zum Thema Bärlauch sammeln angekündigt, gibt es heute ein super gesundes und veganes Pesto Rezept. Yeah! Vor allem der enthaltene Hanfsamen macht es zu einem richtigen Superfood. Hanfsamen enthalten, neben vielen Vitaminen und Mineralien, alle acht für den menschlichen Körper essentiellen Aminosäuren und sind somit als Proteinquelle extrem gut geeignet.

 

Zutaten (für ein kleines Glas)

  • 100g Bärlauch
  • 70g braune Mandeln
  • 30g Hanfsamen ungeschält
  • Oliven und Rapsöl 1:1 Verhältnis
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • Freude am Kochen

 

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Zubereitung

  1. Zu Beginn den Bärlauch gut waschen und dann in einer Salatschleuder trocken schleudern, ihr könnt ihn auch mit Küchenrolle trocken tupfen.
  2. Alle Zutaten in die Küchenmaschine bzw. Mixer geben, am besten nehmt ihr am Anfang ca. 100 ml Öl und gebt nach und nach etwas dazu, bis das Pesto eine cremige Konsistenz hat und für euch passt.
  3. Gut durchmixen, ich lasse meine Maschine ca.  3 x 30 Sekunden laufen, aber es kommt auf euer Gerät an. Am besten testet ihr zwischendurch immer Geschmack (Salz, Pfeffer, Chili) und Konsistenz.
  4. Danach in ein verschraubbares Glas füllen. Um die Reste aus der Küchenmaschine rauszubekommen nehme ich einfach einen Teigschaber, damit klappt das super. Und voilà, das Pesto ist fertig.
  5. Viel Spaß beim Essen!

 

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Meine Tipps

Das Pesto ruhig etwas salziger abschmecken, weil man es ja immer verdünnt isst.

Es sollte immer mit Öl bedeckt sein, sobald ihr was rausnehmt immer Öl rauf leeren und im Kühlschrank aufbewahren.

Als vegetarische Alternative einfach weniger Nüsse und stattdessen Parmesan dazugeben.

Es schmeckt nicht nur mit Pasta gut, sondern auch in Suppen oder Blätterteig oder einfach nur pur auf einem Löffel. 😉

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Und weil ja bald Ostern vor der Türe steht wird es am Samstag ein veganes Osterstriezel Rezept geben!

Bärlauchzeit in Wien: Nützliche Tipps fürs Bärlauch sammeln

Jedes Jahr im Frühjahr freue ich mich schon auf diese kleine grüne Pflanze mit dem intensiven Geruch. Bärlauch. Kein besonderer Name, dafür vielseitig einsetzbar und leicht zu finden.

Es bereitet mir viel mehr Freude, wenn man die ersten grünen Spitzen selbst entdeckt, die Pflänzchen pflückt und verarbeitet, als sie im Supermarkt zu kaufen. Außerdem bringt das Risiko sich selbst zu vergiften ein bisschen Nervenkitzel ins Leben, deshalb sollte man beim Pflücken immer aufpassen.

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Schön vorsichtig durchs Bärlauchfeld gehen

Zurück zu den positiven Aspekten von Bärlauch. Ich liebe es ihn zu kochen oder anderweitig kulinarisch zu verarbeiten. Meine Lieblingsrezepte sind: Bärlauchsuppe mit Erdäpfel, Bärlauchmandelpesto, Bärlauchstrudel mit Ricotta und Bärlauch-Avocado-Aufstrich. Dazu gibt es nächste Woche auf meinem Blog zwei Rezepte.

Nachdem das Wetter gestern so schön war und mir eine Freundin erzählt hat, dass sie schon Bärlauch sammeln war, bin ich am Nachmittag in den Prater gefahren.

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Beim Heustadlwasser

Das ist auch schon mein erster Tipp für euch.

Natürlich gibt es Bärlauch auch an anderen Orten in Wien, ich finde aber, dass man den Prater einfach sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Rad erreichen kann. Er ist sehr weitläufig und man kann gut abseits der Wege suchen, damit senkt man das Risiko verschmutzten Bärlauch zu pflücken (wer will schon Dinge essen, die zuvor von irgendwelchen Hunden angesudelt wurden).

Aber der wichtigste Faktor sind die optimalen Bodenbedingungen für Bärlauch – es gibt riesige Flächen die voll davon sind und auf denen man relativ schnell und unkompliziert eine große Menge davon zusammenbekommt. Der Bärlauch wächst am besten in halbschattigen Laubwäldern und besonders gerne in Auwäldern wie der Prater einer ist.

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Was man über Bärlauch wissen sollte

  • Erntezeit ist im März und April
  • Die jungen Blätter schmecken am besten
  • Er wird auch wilder Knoblauch genannt (der Geschmack ist aber milder als normaler Knoblauch)
  • Die komplette Pflanze ist essbar – aus den Knospen kann man Bärlauchkapern herstellen
  • Die ätherischen Öle helfen gegen Arteriosklerose, Bluthochdruck und Darmerkrankungen, außerdem ist er stoffwechselanregend und wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus
  • Bärlauch liefert viel Vitamin C und enthält die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Eisen
  • Er schmeckt am besten frisch – also nicht zu lange aufheben

 

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Was man beim Bärlauch sammeln beachten sollte

  • Nur in großen Beständen sammeln
  • Nur ein bis zwei Blätter pro Pflanze ernten
  • Blätter abschneiden und nicht ausreißen
  • Pflanzen nicht zertrampeln
  • In einem Sackerl mit bisschen Wasser transportieren (auch wenn ein Korb schöner aussieht)
  • Abseits von Wegen sammeln
  • Nicht mit der Herbstzeitlose oder Maiglöckchen verwechseln

 

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Die Blätter sind auf der Rückseite matt

Wie erkenne ich ob es sich um Bärlauch handelt? – Verwechslungsgefahr mit anderen Pflanzen

Bärlauch

  • Die Blätter sind zungenförmig, er wächst in feuchten, halbschattigen Wälder und Auen.
  • Auf jedem Stiel sitzt ein Blatt und die Blätter sind in Gruppen dicht beieinander.
  • Die nach Knoblauch riechenden Blätter sind zart, haben eine Mittelrippe und sind auf der Unterseite matt.

Maiglöckchen

  • Wachsen etwas später als der erste Bärlauch.
  • Sie haben immer zwei dunkelgrüne Blätter an einem Stiel und die Blattunterseite ist glänzend.

 Herbstzeitlose

  • Sind extrem giftig,  3 Blätter können bereits tödlich enden.
  • Sie wachsen auf Wiesen, nicht im Wald und haben mehrere Blätter an einem Stiel.
  • Man sieht keinen Blattstiel und die Blätter sind fleischig.
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srf.at/zvg

Ich habe gestern ein halbes Sackerl Bärlauch gesammelt und heute daraus eine cremige Bärlauchsuppe mit Erdäpfel gemacht.

Wenn euch Bärlauch übrig bleibt, lagert ihr ihn am besten in einem Plastiksackerl mit feuchter Küchenrolle im Kühlschrank, damit er nicht austrocknet. Das Bärlauchpesto und einen Aufstrich werde ich morgen zubereiten. Wie schon gesagt gibt es dann nächste Woche die Rezepte hier auf meinem Blog.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Sammeln und Zubereiten!

 

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Die Ausbeute ❤

Urban Gardening in Wien: #1 Der Neu Marx Garten

Ein neuer Garten entsteht + wie baue ich ein Hochbeet?

Im Frühjahr 2015 habe ich über Facebook von einem neuen Projekt im 3. Bezirk erfahren und mich gleich dafür angemeldet. Schnell noch meine Schwester überredet und schon ging es los zum Infoabend.

Das Projekt

Die WSE und der Verein Gartenpolylog planen eine Zwischennutzung (das heißt der Garten besteht maximal 2-3 Jahre) auf dem Areal zwischen der Firma Trünkel, der Marx Halle und dem Media Quarter. Der Garten soll auf einer reinen Betonfläche entstehen, darum müssen geeignete Beete und verschiedenste Behälter selbst organisiert werden. Grundgedanke dabei ist: Upcycling. (https://de.wikipedia.org/wiki/Upcycling)

Alles ist erlaubt, von Autoreifen über alte Möbelstücke bis hin zum Ziegelbeet. Neben dem eigenen Anbau werden auch noch Gemeinschaftsflächen wie z.B. ein Grillplatz, Kompost und ein Gartencontainer entstehen.

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Im roten Kreis liegt der Garten

 

Gartengestaltung und Tipps

Meine Schwester und ich haben uns dazu entschieden, ein Palettenbeet und ein Ziegelbeet zu bauen. Aber wo bekommt man kostengünstiges Material her?

Wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht ist das gar nicht so schwer. Paletten liegen öfter als man denkt auf Parkplätzen und Brachflächen herum. Außerdem verschenken viele Firmen Paletten, man muss sie nur fragen.

Ziegeln findet man eigentlich überall wo Häuser abgerissen werden. Da sie sowieso entsorgt werden ist es auch kein Problem einfach ein paar mitzunehmen. Hat man eine gewisse Menge an Ziegeln „ergaunert“, stellt sich der Transport schon schwieriger dar. Da wir meinen kleinen Opel Corsa nicht überladen wollten, um ihm so weitere 10 schöne Lebensjahre zu schenken, sind wir ca. vier Mal  hin und her gefahren, bis schließlich genügend Material im Garten war.

Zusätzlich zu den großen Beeten besorgten wir uns noch Blumentöpfe und Kaffeesäcke (die bekommt man z.B. kostengünstig bei der Rösterei am Rennweg). Die Töpfe hat uns ein nettes Kleingärtnerehepaar über willhaben.at geschenkt.

Das Ziegelbeet und die Töpfe waren schnell aufgestellt, bei den zwei Palettenbeeten hatten wir Hilfe von unserem Papa und dem Sigi aus Kärnten (der einfach neugierig war was hier entsteht und deshalb vorbeigeschaut hat).

Was unsere Gartennachbarn so gebaut haben könnt ihr auf den Fotos sehen. Tipps zur Pflanzenauswahl, Aufzucht und welche Pflanzen wo gut wachsen gibt es im nächsten Gartenpost!

Zum Schluss noch ein paar Tipps für euch.

 

Woraus könnt ihr euer Hochbeet bauen?

  • Ziegeln (ein altes Leintuch als Innenverkleidung)
  • Europaletten (hier auch da sonst die Erde durchfällt und leicht austrocknet)
  • Alte Kästen, Regale
  • Getränkekisten
  • Autoreifen (aber bitte nichts Essbares nur Zierpflanzen da der Gummi in der Sonne Giftstoffe abgibt)
  • Holzreste aus dem Baumarkt
  • Große Plastiksäcke bzw. Boxen
  • Alte Badewannen
  • Kaffeesäcke

 

Was ist beim Beetbau zu beachten:

  • Macht die Beete nicht zu klein sonst trocknet die Erde sehr schnell aus
  • Wenn ihr Möbel verwendet müsst ihr den Teil der nicht lackiert ist versiegeln sonst quillt er auf
  • Auf willhaben.at werden sehr oft Paletten und Töpfe verschenkt
  • Tauscht euch mit anderen GärtnerInnen aus (Werkzeug und Hilfe beim Bauen)
  • Die Büchereien Wien haben einige Bücher über Urban Gardening, Upcycling und allgemein über Gartengestaltung in der Stadt
  • Die großen Hochbeete zur Hälfte mit Ästen, Laub usw. füllen damit das Wasser sich nicht staut und man nicht so viel Erde benötigt

 

Viel Spaß beim Bauen!

 

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Die geschenkten Töpfe.
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Unser Ziegelbeet.
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Das Palettenbeet wird mit Erde befüllt.
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Kaffeesäcke eigenen sich super für den Anbau von Kräutern.
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Unsere Nachbarn haben alte Kästen verwendet.
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Eine kreative Lösung, wie ich finde.
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Mit viel Liebe gebaut ❤

Immunbooster: Ingwer-Kurkuma-Zitronen Tee

Sobald ich mich etwas unwohl fühle und merke, dass ich vielleicht krank werden könnte mache ich mir diesen Immunbooster Tee. Es geht mir danach meistens sofort besser und ich konnte auch schon oft eine Verkühlung abwenden.

Außerdem schmeckt er soo gut – probiert ihn einfach mal aus.

 

Zutaten:

1 daumengroßes Stück Ingwer

2 Scheiben Bio Zitrone

1 halbe Wurzel Kurkuma

Event. Honig

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Ingwer, Zitrone und Kurkuma

 

 

Zubereitung:

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Den Ingwer und die Kurkumawurzel waschen und in feine Streifen schneiden (Vorsicht! Der Kurkuma färbt stark), man kann beide auch fein reiben aber Achtung dadurch werden der Geschmack und die Schärfe auch viel intensiver.

 

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Die Bio Zitrone waschen, in Scheiben schneiden und vierteln. Den Ingwer und Kurkuma in ein Teesieb oder Filter geben.

 

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Alles zusammen in eine Tasse hängen

 

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Mit heißem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen. Da der Hauptwirkstoff von Kurkuma schlecht wasserlöslich ist, den Tee zu einer Mahlzeit trinken oder ein paar Tropfen Leinöl dazugeben.

 

Kurkuma das Superfood!

Die Wirkung:

  • antiviral
  • antibakterielle
  • Pilz bekämpfend
  • antioxidativ
  • schmerzlindernd
  • und entzündungshemmend

Der Hauptwirkstoff in Kurkuma ist das Curcumin. Es soll genauso wirksam sein, wie die Medikamente Aspirin, Ibuprofen und verschiedene rheumatische Schmerzmittel, aber ohne deren Nebenwirkungen.

Kurkuma und das Immunsystem

Menschen, die immer mal wieder erkältet sind oder Fieber bekommen leiden unter einem schwachen Immunsystem. Kurkuma kann in solchen Fällen die Lösung sein, denn es hilft dem Immunsystem bei der Bildung von T-Zellen (diese werden für die Immunabwehr gebraucht). Der regelmäßige Verzehr von Kurkuma stabilisiert das Immunsystem und hilft somit dem Körper bei der Bekämpfung von Infekten.

 

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Den Tee genießen 🙂